10.05.2009
Erstmalig in der Geschichte der Stadt Trier legten nationale Aktivisten am 8.Mai einen Kranz für die deutschen Opfer des 2.Weltkrieges auf dem städtischen Hauptfriedhof nieder.
An der Spitze des Trauerzuges wurde ein liebevoll geschmückter Kranz getragen. Der Kranz trug die Inschrift „ Den Opfern von Krieg und Vertreibung – NPD Trier“. Dahinter trugen junge Träger schwarze und schwarz-weiß-rote Fahnen. Schweigend zogen die nationalen Idealisten in Zweierreihen durch den Friedhof. Niedergelegt wurde der Trauerkranz an den Gräbern der Opfer des anglo-amerikanischen Luftangriffes vom 21/23.Dezember 1944, den schwersten Luftangriffen auf die Moselstadt.
In einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden den Opfern dieser militärisch nutzlosen Aktion,=2 0der die gesamte Innenstadt zum Opfer fiel und auch in Ehrang, Euren, Trier-West, Trier-Süd, Heiligkreuz und St. Mathias schwerste Zerstörungen verursachte.Unzählige unschuldige Zivilisten kamen dabei ums Leben. In einer kurzen Ansprache wurde verdeutlicht, dass die Alliierten absichtlich viele deutsche Zivilisten töten wollten und man dieses Vorgehen auch als Bombenholocaust bezeichnen kann.
Nach der bedingungslosen Kapitulation am 8.Mai 1945 war der Krieg gegen das deutsche Volk noch lange nicht beendet. Etwa sechs Millionen Deutsche starben in Kriegsgefangenlagern, während der Vertreibung aus Ostdeutschland und durch Hungerblockaden.
Folglich war der 8.Mai 1945 kein Tag der Befreiung, sondern markierte die militärische Niederlage und Schutzlosigkeit des deutschen Volkes.
Heute führen die USA vom deutschen Boden aus völkerrechtswidrige Angriffskriege und gerade die SPD protestiert nicht dagegen.
Die Gedenkveranstaltung endete mit dem Treuelied und dem vollständigen Deutschlandlied. Etwa 30 Kameradinnen und Kameraden beteiligten sich an der Gedenkveranstaltung des NPD Kreisverbandes Trier. Auch Aktivisten der Kameradschaft Zweibrücken waren dabei.
Als die Gedenkveranstaltung vorbei war, wartete die Polizei am Eingang und stellte die Personalien der Besucher fest. Mit sieben Polizeiwagen und über 20 Beamten, zum Teil in Zivil, reagierte der Staatsapparat verspätet auf die NPD-Aktion. Einige Kameraden entgingen der polizeilichen Untersuchung durch den Hinterausgang. Elf Polizisten waren nicht in der Lage, den Kranz ausfindig zu machen.
Die Gedenkveranstaltung zum Tag der Niederlage ist nicht nur von tagespolitischer Bedeutung. Lebendige Kulturarbeit heißt, sich auch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.
Insbesondere immer mehr junge Deutsche wollen auch ihren Vorfahren würdig gedenken und die deutsche Geschichte nicht zu einem Verbrecheralbum verkommen lassen. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung. Denn am Umgang mit den eigenen Toten erkennt man den Charakter eines Volkes!
Verantwortlich: Safet Babic, Kreisvorsitzender