27.11.2006
Über 1 Million unschuldiger deutscher Soldaten starben auf bitterliche Art und Weise auf den schlammigen Feldern der Rheinwiesenlager. Über eine Million Menschen entlang des Rheines, die nach dem Krieg, in überwiegend amerikanischer Gefangenschaft, zu Tode gehungert wurden. Nahrung war genug vorhanden, jedoch wollte man die tapferen Soldaten bewusst verhungern lassen. Tausendfaches Grauen wurde hier von unseren Besatzern verbreitet.
Um an dieses Grauen der Rheinwiesenlager zu erinnern fanden sich über 70 national gesinnte Menschen an dem Mahnmal „Feld des Jammers“ in Bretzenheim ein, um der Gefallenen zu gedenken. In feierlicher Andacht wurden drei Kränze niedergelegt. Der Veranstaltungsleiter Wilhelm Herbi sprach zu der Trauergemeinde über die leiden, die alle Völker im 2. Weltkrieg erlitten. Obgleich wir wissen, dass in erster Linie die Amerikaner für das Leid der Rheinwiesenlager verantwortlich waren, warnte er davor, ganze Völker kollektiv zu verurteilen. Es gab auch immer wieder Menschen aus anderen Völkern, die sich gegen das Unrecht wendeten, welches ihre Landsleute an uns Deutschen begangen. Stellvertretend hierfür nannte er den amerikanischen General G. Patton, welcher sich durch sein deutsch-freundliches Verhalten hervortat, dafür allerdings auch sein Leben lassen musste.
Im Anschluss wurden verschiedene Gedichtbeiträge verlesen und der Kreisvorsitzende der NPD Mainz-Bingen sprach zu der Trauergemeinde. Er endete mit dem Versprechen die Gefallenen stets in Ehren zu halten und ihre Taten dadurch zu ehren, dass wir uns mit gleichem Einsatz für die Freiheit unserer Heimat einsetzen, wie es unsere Großväter schon taten.
Für die Teilnehmer der Trauergemeinde war es sittliche Pflicht ihren Gefallenen zu gedenken. Diese sittliche Pflicht zu kriminalisieren, war sich die anwesende Polizei nicht zu schade. Teilnehmer, welche sich an einem Mitfahrerparkplatz versammelten, mussten sich teilweise bis auf die Unterwäsche ausziehen und schikanierende Kontrollen über sich ergehen lassen. Dabei wurde vor älteren Leuten, wie vor schwangeren Frauen keine Rücksicht genommen. Wir bejammern diese Zustände nicht, fragen uns aber dennoch, was in den Köpfen der Polizeieinsatzleitung vorgehen muss, um solch kranke Befehle zu erteilen.
Auch die ansässigen Antifaschisten ließen es sich nicht nehmen, ihren erbärmlichen Charakter zu beweisen, indem sie das Mahnmal, welches an die Gefallenen erinnert, verunstalteten. Wir hoffen, dass diese „Heldentat“ zumindest den Bürgern von Bretzenheim beweist, wer hier die kriminellen Gewalttäter sind. Wir jedenfalls lassen es uns auch im nächsten Jahr sicherlich nicht nehmen, unseren Toten zu gedenken und die Verbrechen der Rheinwiesenlager auch als Verbrechen anzuklagen.